Ein platzsparendes Parksystem für Loks und Züge
Der LokLift ist im Grunde genommen eine vertikale Schiebebühne mit einer bis zu 15 Parkebenen bestückbaren Verschubeinheit. In jeder Ebene sind fünf Gleise vorhanden, so dass sich eine Speicherkapazität von bis zu 75 Zügen (Spur N) ergibt. Eine noch größere Anzahl von Zugeinheiten ist möglich, wenn bei entsprechender Schaltung jeweils zwei hintereinander geparkte kürzere Zugeinheiten abgestellt werden.
Das ist gegenüber dem herkömmlichen Schattenbahnhof eine äußerst raumsparende, konstruktiv einfache und kostengünstige Lösung, da aufwändige Gleiswendel - Konstruktionen einschließlich umfangreicher Weichenstraßen nicht mehr benötigt werden und die eigene Bauzeit drastisch verkürzt wird. Darüber hinaus entfällt die bei hohen Gleiswendeln gegebene Gefahr, dass bei einem zufälligen Entkuppeln und dem damit verbundenen Abrollen einzelner Wagen (bis hin zur Entgleisung mit Absturz) ggf. Betriebsstörungen und Schäden auftreten.
Der LokLift ist für einen Ein- oder Zweirichtungsbetrieb bzw. als End- oder Durchgangsbahnhof geeignet. Zur Gleisanbindung an die Modellbahnanlage wird zusätzlich angeregt, z.B. bei Einrichtungsbetrieb ein separates Umfahrgleis (= Durchfahrgleis) einzurichten, damit der LokLift bei Störungen bequem umfahren und die Zugfolge ggf. noch mehr variiert werden kann.
Zur Zeit sind für die Spuren N sechs und H0 vier Standardversionen verfügbar.
Die Aus- und Einfahrt in die Parkebene ist werksseitig auf der gleichen Höhe vorgesehen und kann am Aufstellort, abhängig von der Anzahl der verwendeten Parkebenen, um ca. ±50mm justiert werden. Da die Gleise nicht im Lieferumfang enthalten sind, können Sie das gewünschte Gleissystem selbst bestimmen. Darauf abgestimmt sind auch die mitgelieferten, gefrästen Formstücke zur Aufnahme der Gleisschwellen ausgelegt.
Zur Überwachung der Zugposition im Abstellgleis sind bis zu drei Abschnitte vorgesehen, die jeweils durch einen Kontakt mit einem Belegtmelder überwacht werden können. Die genaue Positionierung der Parkebenen an der Ein- und Ausfahrtsposition wird durch einen Sensor mit einer Positioniergenauigkeit von ±0.2mm sicher gestellt. Der Antrieb der vertikalen Verschubeinheit erfolgt über einen Gleichstrommotor mit Schneckengetriebe auf eine Antriebswelle, die über Ketten zwei auf Linearführungen laufende Wagen auf- und ab bewegt. Auf diesen Wagen sind die Parkebenen montiert.